Praxlabs

Praxlabs

Beschreibung
Seit 2009 werdend die PRAXLABS vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien der Universität Siegen im Großraum Siegen-Wittgenstein und Dortmund (Nordrhein-Westfalen, Deutschland) betrieben. Sie setzen sich aus unterschiedlichen Settings, wie z.B. dem häuslichen Umfeld, öffentlichen Orten der Alltagsbegegnung, virtuellen Communitys oder arbeitsweltlichen Umgebungen zusammen, in denen Wissenschaftler und Forscher, Industrieunternehmen, öffentliche Institutionen und Nutzer gemeinsam miteinander arbeiten und an verschiedenen Entwicklungs- und Gestaltungsstufen beteiligt werden können. MIt unserem Ansatz wollen wir den Co-Creation-Prozess mit Nutzern und Industriepartnern in realen Kontexten sowie die Methodenentwicklung in den Bereichen: Kontextverständnis, Ideen Generierung, iteratives Design, und Evaluation in Realwelten fördern.

Innovationsbereiche

  • Wohnen
  • Mobilität
  • Arbeiten und Industrie
  • Gesundheit und Ernährung

Serviceangebote

  • Showroom  
  • Nutzerstudien  
  • Geschäftsmodellentwicklung  

Zur Homepage: www.praxlabs.de

Ansprechpartner: Corinna Ogonowski

Referenzprojekt

Innolab, Praxisprojekt „Intermodale Mobilität im Alter“

Beschreibung
Das Praxisprojekt „Intermodale Mobilität im Alter“ ist Teil des Projektes „Living Labs in der Green Economy: Realweltliche Innovationsräume für Nutzerintegration und Nachhaltigkeit (INNOLAB)“, welches im Rahmen der Sozial-ökologischen Forschung zum Themenschwerpunkt „Nachhaltiges Wirtschaften“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Das Praxisprojekt hat das Ziel, ein Assistenzsystem zur Unterstützung nachhaltiger Mobilität im Alter zu entwickeln. Dafür wurde ein Prototyp des Assistenzsystems mit dem Partner infoware GmbH aufbauend auf der Sehrmobil-Plattform (http://portal.sehr-mobil.de/sehrmobil/) entwickelt und ein Eco-Feedback System integriert. Im Rahmen der PRAXLABS der Universität Siegen wurden hierfür umweltrelevante Anforderungen an die Mobilität im Alter erforscht und prototypisch in die bestehende Mobilitätsplattform Sehrmobil implementiert sowie die Aneignung des Prototypen untersucht.

Involvierte Stakeholder und Nutzerrolle
Während der Entwicklung des Assistenzsystems wurden die folgenden Stakeholder beteiligt: Nutzer (Senioren), Forschung (Wuppertal Institut, Universität Siegen) und Software Hersteller (infoware GmbH). Die Stakeholder wurden zu unterschiedlichen Zeitpunkten involviert (siehe Abbildung 1; Tab xy##).

Angewandte Methodik
Entsprechend der Phasen des Entwicklungsprozesses wurden fünf verschiedene Methodenbausteine eingesetzt: (1) Kontext-Studie: Qualitative Interviews zur Exploration des Nutzerkontextes (Praktiken) und abschließender Evaluation u.a. hinsichtlich unterschiedlicher Eco-Feedbackfunktionen und der Untersuchung von Ressourcenverbräuchen im Mobilitätssektor; (2) Co-Kreation: Experteninterviews mit Nachhaltigkeits- und Mobilitätsexperten und Participatory Design-Workshops mit den Nutzern; (3) Entwicklung: Realisierung des Designs; (4) Evaluation: Vergleich von Eco Feedback mittels Mock-ups; Usability-Studie des Nutzerverständnisses und der Funktionalität mittels Thinking Aloud; Bewertung der Idee und des Prototyps bezüglicher potentieller Nachhaltigkeitswirkungen mittels des Sustainable Development Goals (SDGs)-Check. (5) Aneignungsstudie: Interviewstudie nach Feldtest.

Homepage: www.innolab-livinglabs.de

Laufzeit: 03.2015 – 02.2018